Die große Lüge: Unredlichkeit der Weinheimer SPD und gedankliches Chaos bei Lothar Binding.
(Eine Schmierenkomödie in 3 Akten)
Erst versucht die Weinheimer SPD, Carsten Labudda von den Linken für eine Erststimmenkampagne zugunsten von Lothar Binding zu gewinnen (trotz Zusage der SPD, im Bund nicht mit den Linken zusammenzuarbeiten), danach schwadroniert der Spitzenkandidat der hiesigen SPD auf seiner Website, “Überhangmandate seien Mandate zweiter Klasse”. Dieses Schmierentheater, inszeniert von der SPD und in persona von Lothar Binding, zeigt einmal mehr, wie die SPD es mit der Wahrheit hält. Denn: Überhangmandate können nur die direkt gewählten Volksvertreter sein. Diese sind - im Gegenteil - Mandate erster Klasse, da sie durch Mehrheitswahl direkt von allen Bürgern gewählt werden.
Das zeigt wieder einmal: Traue keiner Aussage der SPD, auch wenn sie noch so verlockend klingt.
Das heißt: Erststimme für Dr. Karl A. Lamers. Zweitstimme für die CDU.
Und keine Stimme für die SPD. Nochmals zum Mitschreiben für Binding:
Ein direkt gewählter Dr. Karl A. Lamers ist nicht verfassungswidrig.
Das Gericht hat die Negativgewichtung, die äußerst selten vorkommen kann, gerügt.
(Eine kleine Anekdote am Rande aus der Wahlnacht 2005: … Was hat Angela Merkel gerettet? Nicht ihr kühler Kopf, denn zu zerzaust, verdruckst und fast stumm begegnet sie uns in der denkwürdigen „Elefantenrunde“ jener Wahlnacht, die bis heute zu den am häufigsten angeklickten politischen Sendungen auf „Youtube“ zählt. Gerettet hat sie ausgerechnet jener Mann, der sie in den Tagen zuvor beinah politisch vernichtet hätte: „Testosteron-Gerd“. „Ich bleibe Bundeskanzler“, erklärte er strahlend-siegestrunken der verblüfften Runde und der erstaunten Nation. „Niemand außer mir ist in der Lage, eine stabile Regierung zu bilden“, fuhr er fort und schloss: „Ich meine, wir müssen die Kirche doch mal im Dorf lassen . . . Also, ich sage Ihnen, Frau Merkel wird hier keine Koalition unter ihrer Führung mit meiner Sozialdemokratischen Partei hinkriegen. Machen Sie sich da mal gar nichts vor!“
Ihm selbst war leider etwas vorgemacht worden. Kaum jemand der Zuschauer wusste: Gerhard Schröder hatte die Information erhalten, seine Partei, die SPD, habe durch Überhangmandate mehr Sitze im Bundestag als die bei den Wählerstimmen knapp vorne liegende Union, habe die Wahl in letzter Sekunde gewonnen. Diese Information sollte sich als falsch erweisen. Sie löste aber den Hormonschub eines gefühlten Wahlsieges aus und führte zu jenem legendären Auftritt, den er selbst am nächsten Morgen auf den Rat seiner presseerfahrenen Frau hin „suboptimal“ nennen sollte …)